MonatSeptember 2017

Regenbogen über Heppenheim

Heppenheim.jpg

Maulbeeraue am hessischen Oberrhein

Die Maulbeeraue ist seit 2008 Tei des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 und dient der Erhaltung wertvoller Lebensräume und Arten.
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Die Libelle

 

Die Libelle Heinz Erhardt (1909 -1979)
Liebe Libelle,
flieg nicht so schnelle!
Denk der Gefahren,
die deiner harren:
Bäume und Zäune,
Äste und Steine
auf allen Wegen!
Du fliegst dagegen!
Mit gebrochenen Gliedern
liegst du im Staube.
Dann kommt der Herbst,
du vermoderst im Laube…
Oder ein Vogel
will dich erhaschen,
will dich zerbeißen
und hastig vernaschen…
Oder ein Forscher
mit seinem Netze!
Erst tut er sachte,
dass nichts dich verletze
und freut sich stolz seines Besitzes!
Zu Hause jedoch nimmt er was Spitzes
und sticht´s dann
durch deine weichste Stelle:
arme Libelle!
Flieg nicht so schnelle,
genieße die Stunden
oder Sekunden.
die dir zum Leben
gegeben!
Scheint warm die Sonne:
freu dich des Lichts!
Fällt Regen die Bäche,
hast du vom Leben nichts –
im Gegensatz zur Forelle!

Steckschriftkasten – Candida mager

Jakob Erbar (1878–1935) war ein deutscher Schriftsetzer, Schriftgestalter und Lehrer.
Jakob Erbar lernte Schriftsetzer in Düsseldorf und besuchte dort Schriftkurse bei Fritz Helmuth Ehmcke und Anna Simons.
Zu seinen bekanntesten Schriftentwürfen zählen die Candida, die Erbar-Grotesk und die Feder-Grotesk.

Die Candida wurde im Jahre 1936 von Jakob Erbar für die Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Frankfurt entwickelt. 

Sie ist eine wenig serifenbetonte Linear-Antiqua

und zeichnet sich durch einen ungewöhnlich starken Strichkontrast aus. Die Kleinbuchstaben laufen raltiv schmal und haben eine hohe Mittellänge. Die Versalien sind eher breit. Diese gut lesbare Schrift ist als Werkschrift in Zeitungen und Zeitschriften sowie als Akzidenzschrift (in größeren Schriftgraden) fürSchilder oder großformatige Plakate sehr gut geeignet.



 
 
 
 
Links zum Thema:
http://www.typografie.info/3/Personen/wiki.html/jakob-erbar-r165/
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Erbar
http://www.typografie.info/3/wiki.html/s/setzkasten-r286/

Kloster Lorsch

Die Geschichte des Klosters Lorsch ist von den Anfängen 764 bis zum Ende seiner Existenz mit dem Dreißigjährigen Krieg, etwa 800 Jahre später, erstaunlich, spannend und wechselvoll. Sein steiler Aufstieg verdankt sich mehreren klugen Schachzügen der Klosterleitung: Früh schon sicherte man sich Reliquien des Heiligen Nazarius.
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