Der heutige Kühkopf war ursprünglich eine Binnenhalbinsel, bei Guntersblum, mit östlich, nördlich und südlich vorgelagerten Rheininseln.

Im Zuge der Rheinbegradigung (1828/1829) machte man westlich der Halbinsel einen Begradigungsdurchstich und trennte das Gebiet vollständig vom linksrheinischen Festland ab, womit die Halbinsel zur Flussinsel wurde. Die ehemals der Halbinsel vorgelagerten Rheininseln besitzen heute durch Verlandung eine Verbindung zum Reststück, der frühere Hauptlauf des Rheins ist nun ein Altrheinbogen.

Der nahezu unbebaute Kühkopf bildet heute zusammen mit der nördlich gelegenen Knoblochsaue und einigen kleineren Inselchen im Altrhein das Naturreservat „Kühkopf-Knoblochsaue“. Von dem insgesamt 2440 Hektar großen Naturschutzgebiet entfallen allein auf den Kühkopf rund 1700 Hektar. Die Insel ist über zwei Brücken erreichbar.

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